Die Allianz gegen zu viel Zucker

Eine Initiative für weniger Zucker in unseren Lebensmitteln

Initiative

Eine Initiative der Allianz gegen zu viel Zucker.

Im April 2019 wurde die zucker-raus-initiative, die Allianz gegen zu viel Zucker, auf Initiative von der SPAR Österreichische Warenhandels-AG gemeinsam mit der Österreichischen Ärztekammer, SPICAN, der Österreichische Anti-Aging-Gesellschaft, der Österreichische Adipositasgesellschaft, der Österreichischen Gesellschaft für Gastronenterologie und Hepatologie, RAUCH Fruchtsäfte und Berglandmilch gegründet. Mittlerweile haben sich über 35 Unterstützer der Initiative angeschlossen.

Die Partner haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch Zuckerreduktion in Produkten sowie durch gezielte Informationen die Konsumenten über die Risiken eines zu hohen Zuckerkonsums und die gesundheitlichen Folgen aufzuklären. Denn wir schätzen unseren Zuckerkonsum falsch ein. Ein Grund dafür ist, dass unsere Mahlzeiten enthalten im Hinblick auf die Empfehlungen von Gesundheitsorganisationen zu viel Zucker. Eine dieser Organisationen, die Weltgesundheitsorganisation (WHO), empfiehlt eine maximale Menge von 25-50 Gramm Zucker pro Tag pro Erwachsenem. Das entspricht ungefähr 6 bis 13 Stück Würfelzucker. Tatsache ist, dass hierzulande Herr und Frau Österreicher laut Statistik Austria rund 91 Gramm Zucker pro Tag, das sind rund 24 Stück Würfelzucker, konsumieren. Also deutlich mehr als empfohlen.

Hinzu kommt, dass sich die Menschen zu wenig bewegen. Dies kann gemeinsam mit anderen Faktoren laut wissenschaftlichen Studien mitunter zu unerwünschten Krankheitsbildern führen: Fettleibigkeit, Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf- und psychischen Problemen.

Den Allianzpartnern geht es darum, zu zeigen, dass eine Wende beim Zuckerkonsum möglich ist. Zu diesem Zweck wurde auch ein Aktionsplan ausgearbeitet, um Lösungsvarianten aufzuzeigen und gemeinsam zu erwirken.

Unterstützer

Aktionsplan

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 2. April 2019 wurde der Aktionsplan der zucker-raus-initiative, der Allianz gegen zu viel Zucker präsentiert. Dieser ist an Händler und Hersteller, Politik sowie auch Meinungsbildner und Medien gerichtet. Insgesamt wurden drei große Handlungsfelder identifiziert und Maßnahmen ausgearbeitet. Diese gilt es nun umzusetzen.

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